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01.09.2020 - 14:39h - Allgemein

Bundesweiter Warntag

Am 10. September findet der erste bundesweite Warntag statt. Zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung sollen in ganz Deutschland sämtliche Warnmittel erprobt werden. Das heißt überall in Deutschland werden je nach Verfügbarkeit Sirenen, Lautsprecherdurchsagen, Radio und TV-Meldungen, Mobilfunkwarnmeldungen und weitere Warnmöglichkeiten erprobt.


Der Bund nutzt dazu sein "Modulares Warnsystem" (MoWaS). Dieses System informiert angeschlossene Warnmultipikatoren, wie Rundfunksender oder App-Server, die daraufhin die Probewarnungen in ihren Kanälen aussenden. Das bedeutet zum Beispiel, Radio und Fernsehsender werden Ihre Sendung für die Warnmeldungen unterbrechen und kompatible Apps zeigen eine Warnmeldung an.
Gleichzeitig werden die behördlichen Warneinrichtungen auf kommunaler Ebene ausgelöst. Hierzu zählen z.B. die Sirenen. In Bad Schwalbach wird die Feuerwehr außerdem Durchsagen mit ihren Fahrzeugen machen - alles wie im Ernstfall.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe verfolgt dazu folgende Ziele:
 - Die Bevölkerung soll allgemein auf die Thematik Bevölkerungswarnung sensibilisiert werden
 - Es soll auf die verfügbaren Warnmittel aufmerksam gemacht werden
 - Die bundesweit einheitlichen Sirenensignale sollen bekannter werden


Die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Schwalbach werden am 10. September ab ca. 11:05 Uhr für etwa 15 Minuten primär in der Kernstadt mit ihren Fahrzeugen unterwegs sein und Durchsagen machen. Es wird auf den Warntag hingewiesen und dass diese Durchsagen im Ernstfall wichtige Hinweise geben um eine Gefahr sicher zu überstehen.
Gegen 11:30 Uhr soll über die Sirenen das Signal „Entwarnung“ gegeben werden. Der einminütige durchgehende Ton signalisiert, dass die Gefahr vorüber ist. Parallel informiert die Feuerwehr auf ihrer Facebook-Seite über den Warntag und die Bedeutung der Sirenensignale.


Auch für die Feuerwehr ist der Warntag eine gute Übung um eine ganz elementare Aufgabe bestmöglich umzusetzen: Die schnelle und gezielte Warnung der Bevölkerung.
Der bundesweite Warntag wird zukünftig immer am 2. Donnerstag im September um 11 Uhr starten.


www.bundesweiter-warntag.de