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04.06.2019 - 08:00h - Allgemein

Extreme Wetterlage setzt Bad Schwalbach unter Wasser

Aufgrund von Regenfällen mit 50 l/m² kam es in Bad Schwalbach zu zahlreichen Hochwassernotlagen. Die Keller des Stahlbadehauses, der Firma Schwälbchen, des Feuerwehrstützpunkt und zahlreicher Gebäude wurden überflutet.



Um 14:16 Uhr wurden die ersten Kräfte aus Bad Schwalbach zu den ersten Einsatzstellen gerufen. Zu dieser Zeit wütete ein schweres Gewitter mit Starkregen und Hagel. Bereits die Anfahrt zu den Feuerwehrgerätehäusern wurde zum gefährlichen Unterfangen. Die Adolf- und Bahnhofstraße wurden unter anderem komplett überspült, so dass die Straßen einem reißendem Fluss gleichkamen. Die Wassermassen aus dem Kanal drückten die Kanaldeckel nach oben und bildeten bis zu 2 Meter hohe Wasserfontänen. Im Zuge dessen drückte das Wasser in zahlreiche Keller und Senkungen und sorgte für umfangreiche Schäden in Bad Schwalbach und Stadtteile.


An Rund 70 Einsatzstellen mussten die Bad Schwalbacher Feuerwehren tätig werden, um überspülte Straßen von Dreck zu befreien, überflutete Keller leerzupumpen und Kanaldeckel zu repositionieren. Unterstützt wurden sie von Kameraden aus Heidenrod, Schlangenbad und Taunusstein.
Die größten Einsatzstellen waren am Stahlbadehaus und Firma Schälbchen, dort wurden die Keller bis zu 1,50m überschwemmt. Besonders hart getroffen, hat es ebenfalls den Feuerwehrstützpunkt in Bad Schwalbach. Der Keller wurde geflutet und die Haustechnik, der Notstromerzeuger, der Kompressor zum Füllen der Atemluftflaschen und ein Server zerstört. Ebenfalls wurde die Lauberstegmühle und deren Ställe an der Aarstraße komplett überflutet.

Der Einsatz zog sich bis ca 21:00 Uhr. Dann waren die meisten Einsatzstellen abgearbeitet.

Wir danken allen betroffenen Bad Schwalbachern für das Verständnis, dass wir betroffene Häuser mit geringfügigen Mengen an Wasser zugunsten stärker betroffener Bürger nicht bearbeitet werden konnten.