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Unwetterbericht

Mai 2016

Das Unwetter vom Freitagabend den 27.05.2016 hatte eine ganze Serie von Einsätzen für die Feuerwehr zur Folge. Geknickte Telefonmasten im Aartal, bis zu 40cm Hagel in Langenseifen, vollgelaufene Wohnungen und Keller, überschwemmte oder blockierte Straßen in ganz Bad Schwalbach hileten die Einsatzkräfte bis in die Nacht hinein beschäftigt.


Einsatzarten

  • Wasserschaden
  • Sonstige
  • Fahrbahn blockiert
  • Hochwasser
  • Amtshilfe
  • Verkerhsunfall
  • Fehlalarm

Einsatzminuten

  • Bad Schwalbach
  • Fischbach
  • Heimbach
  • Hettenhain
  • Langenseifen
  • Lindschied
  • Ramschied

Bevor das Unwetter gegen 18 Uhr losgegangen sei, mussten die Langenseifener Wehr zu einem Verkerhsunfall ausrücken. Während dem Einsatz bemerkten sie bereits, dass der Himmel so ähnlich aussah wie vor dem Tornado 2014. Die Einsatzkäfte waren nicht lange zurück von dem ersten Einsatz, da kamen die ersten Unwettereinsätze rein.


Am schlimmsten erwischte es am späten Nachmittag den Stadtteil Langenseifen. Dort mussten die Helfer an einem halben Dutzend Einsatzstellen Wasser abpumpen und Massen von Hagelkörnern mit Schippe und Eimer aus Kellern und von der Straße entfernen. Vor allem am Ortsende staute sich Regenwasser und Hagel, so dass vor allem in der Lorcher Straße ältere Keller mit Bruchsteingemäuer voll liefen. In ein Haus in der Obergasse lief das Wasser vom Hang direkt ins Haus und in der Neugasse drückte das Wasser aus dem Abwasserkanal hoch und überschwemmte die Wohnungen. Gegen Abend kam dann ein Wassersauger aus Bad Schwalbacherzum Einsatz, nachdem dieser in der Kernstadt einige Keller leer gepumpt hatte. Bei der Beseitigung des Hagelberges half ein ortsansässiger Unternehmer, der kurzerhand ein Fahrzeug mit Schneeschild aus seinem Fuhrpark holte. Auch in Fischbach, Hettenhain und Ramschied waren Höfe und Keller vollgelaufen, so dass die Feuerwehr auch hier alle Hände voll zu tun hatte. Neben den Einsätzen innerhalb der Ortschaften stand auch der nahegelegende Campingplatz teilweise unter Wasser und die Wispererstraße musste von einem Baum und Geröll eines kleinen Erdrutsches befreit werden.


Die letzten Einsatzkräfte beendeten ihren Einsatz gegen 2.30 Uhr in der Nacht. Damit war die Sache für die meisten aber noch lange nicht beendet, wie Lecke betont, zurück in den Gerätehäusern hieß es vielmehr: Autos säubern, Gerätschaften verstauen, Nachschub auffüllen um die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen.


Einsatzorte


Am nächsten Morgen startete der Tag für die Einsatzkräfte mit einer ausgelösten Brandmeldeanlage, welches sich jedoch zum Glück als Fehlalarm entpuppte. Nach dem die Kameraden noch einige Gullideckel und Abfüsse von den am Vortag angeschwemmten Geäst und Erde befreiten, mussten sie am Abend zu einem Verkehrsunfall ausrücken.


Nach einem Tag Pause ging es am Montag weiter. Duch das Unwetter wurde vielerorts die Erde so aufgeweicht, dass Bäume und lose Steine die Straße blockierten. Anschließend wurde Amtshilfe von den Kameraden aus Lorch angefordert, die immer noch gegen eine Sturzflut als Nachwirkungen der Unwetter kämpften. Zur Unterstützung wurden Wassersauger und Sandsäcke in die betroffenen Nachbargemeiden gebracht. Gegen Nachmittag waren endlich alle Unwetter bedingten Einsätze für die Bad Schwalbacher Wehren beendet und alle Einsatzkräfte wieder zu Hause.