X
Start  /  Aktuelles  /  Einsaetze  /  2018  /  463

Gebäude im Vollbrand

Brandeinsatz #31


Alarmstichwort

F3Y

Einsatzort

Bad Schwalbach; Gehrenweg


Beginn des Einsatzes

Einsatzbeginn

02.03.2018

11:35 Uhr

Dauer des Einsatzes

Einsatzdauer

23:15 h

1395 Min

Eingesetzte Fahrzeuge

Fahrzeuge

19

Eingesetzte eigene Kr&aum;fte

Eigene Kräfte

80


Arlamierte Wachen

FFW Bad Schwalbach, FFW Adolfseck, FFW Fischbach, FFW Heimbach, FFW Hettenhain, FFW Langenseifen, FFW Lindschied, FFW Ramschied


Feuer in einem Einfamilienhaus im Ortsteil Hettenhain.

Gegen 11:45 Uhr alarmierte die Leitstelle zu einem vermutlichen Feuer in einem Hettenhainer Wohnhaus. Bei der Ankunft der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Qualm aus den Fenstern. Die erste Erkundung ergab, dass sich die Brandausbreitung soweit fortgeschritten war, dass ein innen Angriff nicht mehr möglich war.

Nach dem klar wurde, dass sich niemand mehr im Gebäude aufhält und es sich um das Haus eines Jägers handelte, der in einem Raum größere Mengen Munition legal lagerte, starteten die eingetroffenen Feuerwehrkräfte mit einem massiven Außenangriff. Bereits kurz nach Einsatzbeginn explodierte immer wieder Munition deutlich hörbar. Da sich das Feuer immer weiter ausbreitete, wurde das Alarmstichwort auf “Gebäudevollbrand” erhöht und damit weitere Feuerwehren aus den Nachbargemeinden alarmiert. Die technische Einsatzleitung des Landkreises nahm ihren Betrieb im Bürgerhaus auf.

Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt versuchten die Einsatzkräfte die Brandausbreitung zu stoppen. Erschwert wurden die Löscharbeiten durch zugefrorene Hydranten. Um die Wasserversorgung zu sichern wurde eine Löschwasserversorgung durch zusätzliche Schlauchleitungen zur Aar und in den Ortskern gelegt.

Aufgrund der hohen Brandlast und der Brandausbreitung im Gebäudeinnern gestaltete sich die Brandbekämpfung Personal- und Zeitaufwändig. Zusätzlich sorgten die niedrigen Temperaturen dafür, dass der Wasserschleier auf den Uniformen und Ausrüstungen der Einsatzkräfte sofort eine dünnen Eisschicht bildete. In mehreren Schnelleinsatzzelten konnten sich die Atemschutzgeräteträger erholen und aufwärmen. Zur Auswechlung des Personals und für die Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurden daraufhin zusätzliche Feuerwehren und Tanklöschfahrzeuge sowie eine dritte Drehleiter nachalarmiert.

Die rund 150 Ferweherfrauen und -männer, sowie die Einheiten des Rettungsdienst, Polizei, THW und weiteren Fachbehörden waren bis in die Abendstunden im Einsatz.


Hinweis: Aus Datenschutzgründen stellen wir hier nicht die Hausnummer dar. Daher setzt Googlemaps diesen auf die Mitte der angegebenen Straße.