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27.01.2020 - 14:34h - FFW Hettenhain

Weg frei für den Neubau

In der vergangenen Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss (HFA) wurde der Sperrvermerk für den Neubau des Hettenhainer Gerätehauses teilweise aufgehoben. Nun ist der Weg frei für den Neubau. Der Sperrvermerk auf die Halle für die Unterbringung von zusätzlichem Material bleibt weiterhin bestehen.


Das aktuelle Gerätehaus gilt seit 2016 eigentlich nicht mehr als betriebsfähig. Nur im Hinblick auf den bereits in Planung befindlichen Neubaus hat der Technische Prüfdienst des Landes den vorübergehenden Weiterbetrieb genehmigt.

Der HFA hat den Sperrvermerk für das Gesamtprojekt aufgehoben und auf den Neubau der zusätzlichen Containerhalle beschränkt. Der dringend notwendige Neubau des Hettenhainer Feuerwehrgerätehauses kann nun in die Ausschreibungsphase gehen. Lediglich der Bau der weiteren Halle für Abrollcontainer liegt weiter auf Eis. 

Doch warum kam es zu dem Sperrvermerk? 
Zweck der zusätzlichen Halle ist die Unterbringung von Material des Brand und Katastrophenschutzes des Landkreises und der Stadt. Als Feuerwehr mit überörtlichen Aufgaben stellt der Landkreis den Feuerwehren zusätzliches Material für den überörtlichen Einsatz zur Verfügung. Das Material kann von der örtlichen Feuerwehr genutzt werden. Die Kosten für den Unterhalt trägt allerdings der Landkreis. Dies geht aus einer Vereinbarung aus den frühen 2000er Jahren mit dem Kreis hervor.
Neu ist allerdings eine erhebliche Aufstockung der Vorhaltung. Mehrere Abrollcontainer sollen in Bad Schwalbach stationiert werden. Die bereits begrenzten Platzverhältnisse, die ohnehin für die Feuerwehr erweitert werden müssen, sollen durch den zusätzlichen Hallenanbau erfolgen. Dieser Neubau wird durch die Erhöhung der Vorhaltung allerdings größer ausfallen, als bisher geplant war. 


Die Kosten dafür müsste die Stadt Bad Schwalbach alleine tragen. Diese belaufen sich auf etwa 850 000€. 
Grund für Widerstand bei den Kommunalpolitikern der Stadt Bad Schwalbach. Es wird gefordert, dass sich der Landkreis stärker an den Bau- und Folgekosten beteiligt. Der Ausschuss empfiehlt daher dem Stadtparlament, den Magistrat mit Nachverhandlungen zu beauftragen und hält die Gelder daher weiterhin zurück.

Weitere Informationen Wiesbadener Kurier (25.01.2020)